Faial – die blaue Insel … Ilha Azul

 

Wir genossen die ruhige Nacht ohne Geschaukel im Ankerfeld vor Horta und schliefen wie die Steine. Morgens nahmen wir, weil der Wind gerade schwach war, unser beschädigtes Vorsegel runter, denn es musste bei Gelegenheit zum Segelmacher zur Reparatur. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass sich nur eine Naht am Achterliek gelöst hatte, die über ein Einfassband den UV-Schutz und das Segeltuch verband … also kein Schaden am Segel, nur eine lose Naht … nicht so schlimm, aber mit unserer Nähmaschine nicht zu machen. Alle Nähte, die der Sonne ausgesetzt sind, wie diese, denn sie liegt außen, wenn das Segel aufgerollt ist, geben früher oder später auf. Das hatten wir beim Bimini und dem Lazybag auch schon erlebt.

 
Jetzt wollten wir aber auch mal an Land und machten Dinghi und Außenborder klar. Wir fuhren zum Dinghidock in die Marina und da kam der Anruf vom Harbormaster, er hätte einen Platz für uns im Hafen … großartig! Also alles wieder retour … zurück zum Boot, Außenborder verstauen, Dinghi an Deck, Fender und Festmacher anbringen, Anker auf und an die Innenseite der Betonmole, was super war, denn im Gegensatz zur Außenseite der Mole, würde es hier viel weniger Schwell geben. Wir dockten also nach dem ganzen Hin und Her an, unsere zukünftigen Nachbarn, ein dänisches Boot,  wartete schon, denn sie wollten mit uns ins „Päckchen“ also an unserem Boot festmachen. In der Marina war es so voll, dass die Plätze an den Molen meistens zu dritt belegt waren, also mit „Dreier-Päckchen.“ Das klappte alles gut, jetzt hatten wir Landstrom, Wasseranschluss und konnten mit einem Schritt an Land … welch ein Luxus!

 

 

Abends hatten wir uns mit dem Segelmacher verabredet. Er kam mit seinem Pick-Up und holte unser Vorsegel ab. Abends ging´s zum Gin Tonic zu Peter Café Sport, dem berühmten Seglertreff, der ein absolutes Muss ist. Irgendwann wurde es uns zu kalt auf der Terrasse und wir verkrochen uns in die Koje … ohne Dinghifahrt … einfach nur mit einem Schritt von der Mole … wir konnten unser Glück noch nicht so richtig fassen!


Morgens ging´s zum Continente Supermarkt, die Kette kannten wir schon aus Portugal, erstmal frühstücken zu unglaublich günstigen Preisen mit Galao (Milchkaffee) und Pastel de Nata (kleine Puddingtörtchen), die es in Portugal an jeder Ecke gibt. Das Angebot im Supermarkt war super und wir konnten uns schwer entscheiden … für´s Erste Scampis und Salat. Unsere Beine waren nach der dreiwöchigen Überfahrt so schwer, dass wir es nicht glauben konnten. Die Gang zum Supermarkt, den wir die nächsten Tage mehrfach machen würden, verursachte einen Muskelkater am ganzen Körper, als hätten wir eine mehrstündige Wanderung hinter uns. Daran würden wir wohl dringend arbeiten müssen.

 

 

Wir lernten Harry kennen, der in der Marina einen mobilen Reparaturservice in einem Truck betrieb. Harry ist Deutscher, ist vor vielen Jahren hier hängengeblieben und eine gute Adresse für alle möglichen Arten von Bootsreparaturen. Da wir ein paar Edelstahlsteile schweißen lassen wollten, nichts Wichtiges … auf der To-do-Liste eher weiter unten, bot sich Harry also an und wir montierten den Mastfuß des nicht mehr vorhandenen Besanmastes ab, der einen Riss hatte und den Haltebügel des Ankers, dessen Scharnier kaputt war … was weg ist, ist weg!

 
Da das Wetter in Horta sehr wechselhaft war, nutzten wir die Schlechtwetterphasen für Ölwechsel am Volvo und Generator, Wäsche waschen, Kochen und diverse Pflegearbeiten. Wir buchten ein Auto für den nächsten Tag, denn da sah der Wetterbericht vielversprechend aus. Der Muskelkater erreichte langsam seinen Höhepunkt und wir „wanderten“ entlang der Molen, um die unzähligen Logos der Schiffe anzusehen, die den Atlantik überquert und sich hier verewigt hatten. Auf diese Weise trafen wir ein paar bekannte Schiffe wieder … die Balu, die Anixi, die Nehaj, die Virgo Maris und viele andere. Unser Logo stand auch noch auf dem Programm, denn der maritime Aberglaube sagt, wenn man sein Logo nicht malt, bringt das Unglück und das wollten wir nicht riskieren. Das Wetter war allerdings noch zu schlecht und wir würden ja noch ein bisschen bleiben.

 

Unterdessen kamen immer mehr befreundete Boote in Horta an und wir trafen immer mehr Bekannte im Hafen oder im „Peter Café Sport“. Geschichten wurden erzählt, wie die Überfahrt gelaufen war, mal gut, mal nicht so gut und jeder war froh und stolz angekommen zu sein, ein Boot aus unserer WhatsApp Gruppe sogar ohne Mast. Nachbarn im Päckchen kamen und gingen … die Dänen fuhren ab … Österreicher und Schotten kamen … dann Franzosen, noch mehr Franzosen und zum Schluss Briten von den Shetland Inseln.

 

Auf der anderen Seite der Mole lag ein belgisches Boot, das auf der Überfahrt seinen Mast verloren hatte (eins von 6 bis dato in dieser Saison), es bekam von Harry einen etwa 6m hohen Baumstamm als Provisorum, der mit Stahlseilen verspannt wurde und sogar eine Positionsleuchte hatte. Mit diesem Set-up wollten die Belgier nach Hause „segeln“.

 

 

Auf der Überfahrt kontaktierte uns spontan eine frühere Besitzerin unseres Bootes, Olga, die sich sehr freute, dass ihr geliebtes Boot immer noch unterwegs war und die diese West-Ost-Passage 2004 und 2006 auch schon einmal gemacht hatte. Sie hatte uns über Marine Traffic gefunden und schickte uns Fotos von den alten Logos an unserer Mole. Tatsächlich fanden wir noch einen ausgebleichten Rest des Logos von 2006. Jobber war also schon einmal hier gewesen … cool!

 

 

Am nächsten Tag ging es auf Erkundungstour mit dem Mietauto. Wir staunten über diese unglaublich grüne Insel mit ihren tollen Ausblicken, den Kühen, dem Vogelgezwitscher und blauen Hortensienhecken (daher der Name „Blaue Insel“). Wir fuhren zur Caldeira do Faial, dem Vulkankrater mit 2 km Durchmesser und 400 m Tiefe, über endlose Schotterpisten wieder runter zur Küste zum alten Leuchtturm Farol da Ponta dos Capelinhos, der 1957 nach einem Vulkanausbruch aufgegeben werden musste. Er steht jetzt nicht mehr direkt an der Küste, denn es hatte sich hier neues Land gebildet, das wie eine Mondlandschaft wirkt. Ganz in der Nähe gab es eine alte, verlassene Walfangstation, denn der Walfang mit schmalen Holzbooten, die gerudert und gesegelt werden konnten, hatte Tradition auf dieser Insel und wurde erst 1987 offiziell eingestellt … für uns schwer vorstellbar, denn die Boote waren kleiner als die Tiere … im Hafen von Horta lagen einige Exemplare, die regelmäßig aufs Meer rausfuhren. Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch an einem schwarzen Lavastrand, wo tatsächlich Leute im 14 Grad kalten Wasser waren … nichts für uns, die wir aus der Karibik kamen.

 

 

Zwischen den typischen Bootsarbeiten genossen wir das quirlige Leben im Hafen von Horta. Es gab Livemusik am Wochenende, wo man am besten hingeht, weil man sonst eh kein Auge zukriegt und es gab ein Dorian-Treffen mit den inzwischen angekommenen West-Ost-Atlantiküberquerern, die sich entweder aus der WhatsApp Gruppe kannten, oder die sich schon in St. Martin kennengelernt hatten. Das war ein kurzweiliger Abend mit vielen abenteuerlichen Geschichten.

Als wir wieder zurück auf Jobber ankamen, hatte inzwischen ein sehr spezieller und etwas heruntergekommener Zweimaster ohne Flagge an uns festgemacht. Es war niemand an Bord, wir schlossen Wetten ab und tippten auf französische Hippies mit Rastalocken so um die 30. Das war gar nicht so daneben … das Boot gehörte einer jungen französischen Familie mit 3 Kindern auf Langfahrt … ohne Rastalocken.

 

 

 

Wenig später kam Serge mit seiner TATAJUBA an, den wir schon mehrfach in der Karibik getroffen hatten. Er hatte eine harte Etappe von Bermuda nach Horta hinter sich, denn er hatte durch eine heftige, seitliche Welle zwei seiner Rumpffenster verloren und somit ein komplett nasses Innere … nasse Matrazen, nasse Kleidung, nasses Bettzeug … eine ziemliche Katastrophe und noch 1000 Seemeilen vor dem Bug. Er hatte es irgendwie geschafft, die Lecks notdürftig zu schließen und kam entsprechend fertig in Horta an. Wir verbrachten einen spannenden Abend mit ihm und seiner Crew im Café Sport.

 
Das Wetter besserte sich langsam und Jutta begann, zwischen den Regenschauern, mit dem Malen des Logos auf der Hafenmole.

 

Inzwischen hatte das einwöchige Festival „Maravilha“ (das Festival der Wunder) begonnen. Es gab Livemusik, Kunst, Akrobatik im Rigg eines Katamarans, Essensstände und Kunstgewerbe auf einem Platz in der Nähe des Hafens. Hier trafen sich Segler aus aller Herren Länder und Einheimische zum Feiern.

 

 

Weil der Wetterbericht nach einigen trüben Tagen mal wieder besser aussah, entschieden wir uns für einen Ausflug auf die Nachbarinsel Pico. Pico hat keinen Yachthafen und wenig Möglichkeiten zum Ankern, daher fuhren wir mit der Fähre „rüber“, in 30 Minuten nach Madalena. Es gab noch ein paar Problemchen, denn Thomas Sportschuh ging auf dem Weg zur Fähre kaputt und wir hatten mittelgroße Schwierigkeiten ein Mietauto auf der Insel aufzutreiben. Nach einigem Gerenne und einem Frühstück saßen wir endlich mit neuen Schuhen im Auto und konnten auf unsere Erkundungstour starten.

 

Das Highlight vieler Pico-Besucher ist eine Wanderung auf den Vulkan (2351m), die aber sehr anspruchsvoll ist, etwa 9 Stunden dauert und für die man vorab ein Ticket buchen muss, denn die Anzahl der Besucher ist limitiert … das war wohl, unabhängig davon, nichts für unsere Seebeine.

 

Wir versuchten, ein Stück mit dem Auto raufzufahren, steckten aber schon bald in dickstem Nebel und Sprühregen und entschieden uns, eine Vulkanhöhle zu besichtigen. Hier konnten wir einfach über glitschige, steile Pfade ins Erdinnere steigen und das Vulkangestein bewundern, das hier ganz mystisch glitzerte und wie mit Sternenstaub überzogen aussah … sehr faszinierend!

 

 

Wir fuhren wieder Richtung Küste und es wurde sonniger, wir sollten den Pico aber den ganzen Tag nicht zu Gesicht bekommen, denn er hüllte sich konsequent in Wolken. An den tiefergelegenen, zum Teil steilen, Hängen gab es Windmühlen und Weinanbau in kleinen Parzellen, die durch Mäuerchen aus Lavasteinen abgetrennt waren, um die flachwachsenden Reben vor Wind zu schützen. Die Weinlese ist hier sicher eine sehr mühsame Angelegenheit.

 

Nach einem Kaffee in Lajes do Pico, einer Kleinstadt an der Südküste, machten wir noch einen Abstecher an die Nordküste, wo es wunderschöne kleine Dörfer mit Häusern aus schwarzen Lavasteinen in Kontrast zu feuerwehrroten Fensterläden und Türen gab. Hier bestanden die Küstenzonen aus tiefschwarzen Lavasteinen mit knallgrünen Grasbüscheln … sehr hübsch!

 

Da wir die Fähre zurück nach Horta gegen 18.00 Uhr nehmen wollten, mussten wir rechtzeitig zurück sein in Madalena, das Auto abgeben und am Terminal einchecken … alles in allem ein toller Tag auf Pico und Eindrücke von einer Insel, die sich deutlich von Faial unterscheidet.

 

 

Am nächsten Tag wartete eine Überraschung auf uns. Norberto, ein Urgestein in Horta, der eine Tauch- und Whalewatching-Station betrieb, lud uns, bei einem Rundgang über den Steg, spontan auf eine Wal-Tour auf einem seiner Katamarane ein. Thomas hatte ihm einige technische Infos geschickt, da er sich für die Befestigung unserer Solarpaneele an der Reling interessiert hatte. Wir sprangen also aus der Koje, zogen uns an und standen 20 Minuten später mit ein paar Touristen aus USA und Großbritannien vor seinem Katamaran. Das Wetter war optimal und wir fuhren eine ganze Weile aufs Meer raus. Wir hatten kaum Welle, aber dieser Motorkatamaran war so holprig, dass wir uns schnell einig waren, dass unsere Jobber doch sehr viel sanfter unterwegs ist. Wir sahen einige verschiedene Arten von Delfinen, vom Oberdeck des Katamarans hatte man einen tollen Blick von oben. Nach einer Weile kamen drei große Seiwale in Sicht. Diese Walart wird 12 bis 17 Meter lang und bis zu 38 Tonnen schwer. Wir konnten sie eine ganze Weile beobachten und besonders spannend war, dass sie sogenannte „footprints“ auf ihrem Weg hinterließen. Durch die Schläge mit der Schwanzflosse entstanden auf der Wasseroberfläche ganz glatte, runde Flächen, durch die man verfolgen konnte, wo der Wal gerade unter Wasser war. Drei footprints und dann tauchte er wieder auf … ein tolles Erlebnis … für 75 Euro pro Person hätten wir die Tour nicht unbedingt gebucht, aber Norbertos Einladung war natürlich sehr großzügig. Wir revanchierten uns mit einer Spende für die Angestellten.

 

 

Im Hafen war jeden Tag irgendetwas los. Ein paar Tage später gab es ein Trans-Ocean Treffen, da inzwischen ein paar Boote aus unserem Verein in Horta eingetroffen waren. Wir trafen uns mit den Crews von etwa 10 Schiffen und es war schön, mal wieder einen Abend Deutsch sprechen zu können. Mit von der Partie war auch Susanne Huber-Curphy, die mit ihrem Boot NEHAJ in Sichtweite unseres Liegeplatzes lag. Thomas hatte ihr nett zugewunken, wie er das so macht, ohne zu wissen, was für eine Berühmtheit sie ist. Susanne hatte nach zwei Weltumsegelungen, eineinhalb davon nonstop, in Horta festgemacht. Sie war im Juli 2024 von den Azoren auf den Spuren Bernhard Moitessiers gestartet und erreichte im April 2025 nach 33 532 Seemeilen und 270 Tagen Neuseeland. Susanne ist eine der berühmtesten Seglerinnen der Welt und die erste Frau, die Nordwestpassage einhand bewältigt hatte … da fühlten wir uns, nach unserer 3-wöchigen Überfahrt, nicht mehr ganz so heldenhaft.

 

 

Wir buchten uns noch ein weiteres Mal ein Mietauto, weil der Wetterbericht klare Bedingungen vorhergesagt hatte und wir den Krater des Faial Vulkans umwandern wollten … etwa 3 Stunden. Im Süden, also in Horta, war es sonnig und je mehr wir in die Mitte der Insel kamen, umso mehr zog es zu … na gut, dann schauen wir uns die Ostküste an und versuchen es später! Wir fuhren zum Farol da Ponta Ribeirinha, einem Leuchtturm und beeindruckendem Zeitzeugen, der bei einem schweren Erdbeben im Juli 1998 fast völlig zerstört wurde, auf neudeutsch: ein echter Lost-Place.

 
Nachmittags, als es etwas aufklarte, nahmen wir den zweiten Anlauf auf den Vulkankrater. Die Wolken zogen schnell über uns hinweg und, nach einer halben Stunde Wanderung, zog es unglaublich schnell zu, starker Wind kam auf und die Sicht war gleich null. Wir drehten also um und stellten fest, dass es die richtige Entscheidung war, denn es wurde immer schlimmer. Das Wetter auf den Azoren änderte sich im Minutentakt und man brauchte wirklich Glück für eine solche Unternehmung … heute war wohl nicht der Tag!


Ein paar weitere Schlechtwettertage verbrachten wir mit Bootspflege. Wir räumten Kabinen aus, putzen alle Teile und die Kabine selbst, denn an vielen Stellen hatte sich, durch mangelnde Durchlüftung Schimmel gebildet. Dieses Problem hatten die meisten Yachties um uns herum. Abends oder zum Frühstück trafen wir uns mit anderen Seglern zum Klönen, was wirklich nett war.

 

 

Nach fast 4 Wochen wollten wir jetzt aber auch langsam mal weiter, auch wenn der Abschied schwerfiel. Hier ein paar Eindrücke von Faial als Video (Klick). Wir meldeten uns also beim Hafenmeister und ein paar Nachbarn ab, warfen unsere neuen Nachbarn von den Shetland Inseln, die an Jobber festgemacht hatten, morgens aus dem Bett, denn sie mussten aus dem Hafenbecken raus, sonst hatten wir nicht genügend Platz zum Rangieren. Von unserem brasilianischen Nachbarn bekamen wir schnell noch einen Geheimtipp für Sao Jorge und dann ging´s erstmal zur Tankstelle. Hier kam noch ein sehr nettes Verabschiedungskomitee mit Kaffeetassen auf dem Steg, Holger und Gabi von der PANACEA und Martin von der MAGO DEL SUR. Es wurde noch ein bisschen gefachsimpelt über Tankkapazitäten, dies und das. Mit den besten Wünschen und „wir sehen uns bestimmt noch“ ging´s dann raus aus dem Hafen, an Pico vorbei und Richtung Sao Jorge. Wir ließen es langsam angehen, denn unsere Trinkwassertanks waren leer und der Wassermacher brauchte ein paar Stunden, um sie wieder teilweise zu füllen.

 

 

Das war unser Aufenthalt auf der Insel Faial:

 

 

Unterwegs sahen wir eine wirklich große Schule von Grindwalen … bestimmt mehr als 20 Tiere, die sehr entspannt um uns herumschwammen. Diesmal waren es wirklich Grindwale, das haben wir mit Monika von der PFADFINDER abgestimmt, denn die kennt sich aus. Auf der langen Überfahrt hatten wir auch Grindwale gesehen, dachten wir fälschlicherweise, denn es waren tatsächlich Buckelwale, wie sie uns erklärte, als sie den Blog las.

 
Wir kamen nachmittags auf Sao Jorge an, der dritten von uns besuchten Azoreninsel, wo es in der Ankerbucht schon ziemlich voll war, aber wir fanden noch einen Platz und nach uns kamen noch weitere 4 Boote. Da der Hafen keinen Platz für uns hatte, machten wir das Dinghi klar und fuhren zum Anmelden. Der supernette Hafenmeister stellte uns einen Platz für den nächsten Tag in Aussicht und gab uns schonmal eine Karte für das Tor am Steg und die Sanitäranlagen. Nach einem Bier in der nahegelegenen Bar ging´s zurück und wir verbrachten, nach langer Zeit mal wieder eine Nacht vor Anker.

 

 

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